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Es waren einmal elf (Halb)-Schwestern...(Alsterbarkassen)

Hier ist Platz für Barkassen und andere Passagierschiffe im Hamburger Hafen

Es waren einmal elf (Halb)-Schwestern...(Alsterbarkassen)

Beitragvon MichaelS » 6. November 2012 19:41

Moin Forum,

wer hätte gedacht, dass die Schleppbarkasse PÖSEL und die ATG Traditionsbarkasse AUE mal Halbschwesterschiffe waren.

Die PÖSEL war das erste Passagiermotorschiff auf der Alster überhaupt 1925 als LULU - Lüttgens & Reimers VII in Dienst gestellt und war die erste von 10 ähnlichen Barkassen für die Alster.

Bild

Das Aussehen des Schiffes hat sich bis heute mehr oder minder bewahrt, es wechselte aber schon 1935 ins Schleppgeschäft.

Die AUE wurde als etwas vergrößerte Version ebenfalls bei Oelkers gebaut, der Name war KLAUS - Lüttgens & Reimers XII.

Bild

Die KLAUS wurde dann 1934 in eine "richtige" Passagierbarkasse umgebaut. Das heutige Aussehen stammt aus dem Jahr 1960, als die Barkasse in den Niederlanden modernisiert wurde.

Gruß
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Re: Es waren einmal zwei (Halb)-Schwestern...(Alsterbarkasse

Beitragvon MichaelS » 12. November 2012 22:19

Es kommmt eine dritte Schwester hinzu:

Die THOMAS EHLERS ex EDWIN, 1925 als HANNA - LÜTTGENS & REIMERS X gebaut gesellt sich dazu.

Bild

Allerdings wurde das Schiff schon 1964 erheblich umgebaut.

Gruß
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Re: Es waren einmal zwei (Halb)-Schwestern...(Alsterbarkasse

Beitragvon Servus » 18. Februar 2013 06:55

Hi!

Bin ja nicht vom Fach aber, warum sind diese Barkassen denn immer so vollverbaut? Ich als Tourist will doch auch ein bissel was vom Wasser mitbekommen und den Wind um die Nase haben und nicht in ner Sardinenbüchse sitzen und alles mit Kondom bedtrachten?? ;D

Oder sehen das normale Touris anders?

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Re: Es waren einmal zwei (Halb)-Schwestern...(Alsterbarkasse

Beitragvon Reeperbahn » 18. Februar 2013 13:12

"Aue" und "Kollau" bedienten viele Jahre die Kurzstrecke vom Fährdamm 'rüber zur Schönen Aussicht auf der Uhlenhorst. Und weil sie dort auch im Winter unterwegs waren, war es schon angenehm, nicht im Freien sitzen oder stehen zu müssen. Das gilt natürlich für alle Strecken, die früher im Verkehrsverbund bedient wurden.

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Re: Es waren einmal zwei (Halb)-Schwestern...(Alsterbarkasse

Beitragvon MichaelS » 27. Juli 2015 14:07

Moin Zusammen,

eine weitere der Alsterbarkassen ist erhalten: Die 1925 gebaute FRITZ als SW 2 in Lübeck http://www.hanseschiff-luebeck.de/index.php/werftbarkasse

Gruß
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Re: Es waren einmal zwei (Halb)-Schwestern...(Alsterbarkasse

Beitragvon HakenHeino » 27. Juli 2015 22:15

Zitat aus dem Buch JOHANN OELKERS SCHIFFSWERFT von Wilhelm Oelkers, Seite 18:
"...baute die Werft 1925 für die Firma Lütgens & Reimers vier große Kastenschuten, den für die Alsterschiffahrt bestimmten Schleppdampfer "Prägnant" und fünf kleine Motorbarkassen, die ebenfalls in der Alsterschiffahrt eingesetzt werden sollten."

Darunter befindet sich ein Foto von der Barkasse in Schneeweißem Anstrich, mit der damals üblichen, schmiedeeisernen Bugzier und der Aufschrift "LÜTGENS & REIMERS IX - Fritz"

Gruß von Heino

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Re: Es waren einmal fünf(Halb)-Schwestern...(Alsterbarkassen

Beitragvon MichaelS » 30. Juli 2015 19:48

Moin Heino,

Du hast nur zum Teil Recht, denn es waren eigentlich 11 Barkassen vo Oelkers, ich habe dann mal den Titel geändert ;) . Die elf Barkassen waren/sind:

LULU - LÜTGENS&REIMERS VII
TRUDEL - LÜTGENS&REIMERS VIII
FRITZ - LÜTGENS&REIMERS IX
HANNA - LÜTGENS&REIMERS X
HERTHA-MARIE - LÜTGENS&REIMERS XI

etwas größer:

KLAUS - LÜTGENS&REIMERS XII
SUOMI - LÜTGENS&REIMERS XIII
URSULA - LÜTGENS&REIMERS XIV
IRMGARD - LÜTGENS&REIMERS XV
EMMY - LÜTGENS&REIMERS XVI

CLEMENTINE



Gruß
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Re: Es waren einmal elf (Halb)-Schwestern...(Alsterbarkassen

Beitragvon HakenHeino » 31. Juli 2015 22:18

Moin, Michael,
das Buch- Zitat bezog sich auch nur auf die Barkassen, die im Jahr 1925 gebaut wurden.
Die "Clementine" beispielsweise ist von 1930.
Gruß von Heino

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Re: Es waren einmal elf (Halb)-Schwestern...(Alsterbarkassen

Beitragvon MichaelS » 1. August 2015 09:10

Moin Heino,

Da hast Recht es waren zwei Baureihen und ein "Nachzügler" mit der CLEMENTINE.

Es wäre schön, wenn wir hier die Geschichte dieser Barkassen "heben" könnten. Bei einigen ist der Verbleib offen, z.B. bei der HERTHA-MARIE, die im Buch "Geschichte der Alsterschiffahrt" von Jürgen Blunck 1985 LOTMIINRUH hieß, aber noch in Hamburg war. Hat jemand eine Idee?

Gruß
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Re: Es waren einmal elf (Halb)-Schwestern...(Alsterbarkassen

Beitragvon Bernd » 1. August 2015 10:09

Hallo Michael,

hier meine Aufzeichnungen zur HERTA-MARIE:

MS „HERTHA MARIE“
Baujahr 1926 bei Joh. Oelkers, Hamburg-Wilhelmsburg
Baunummer: 451
Ruf-Signal:
Reg.-Nummer: Bi 14152 Hbg
Abmessung: Lü.A. x Lp.P. x B x Sh x Tg =
13,15m x m x 2,80m x 1,65m x 1,05m
Tonnage: BRT/NRT/tdw/to
Maschine: Diesel
Leistung: 16PSe
Geschwindigkeit:
Besonderheiten: Schleppbarkasse
Heimathafen: Hamburg
Reederei/Eigner: Lütgens & Reimers, Hamburg
Schiffstyp: Barkasse

Stapellauf
1926 Ablieferung und Inbetriebnahme
1937 „L. & R. – HUNNERT JOAHR“; dto
1948 „ARNOLD II“; A. Straatmann, Hamburg
1962 „HEIKE“; Helga Ungerbieler, Hamburg
11.10.1968 „ANNI“; Ernst Neumann, Hamburg
„ERNI“;
„LOT MI IN RUH“;
2006 „FRITZ“; Be Tours, Berlin

Internetquelle: http://www.clydeserver.com/shipping/vie ... cac40e61fa

Gruß
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Re: Es waren einmal elf (Halb)-Schwestern...(Alsterbarkassen

Beitragvon Bernd » 2. August 2015 21:55

Hier meine Aufzeichnungen zur IRMGARD:

MS „IRMGARD“
Baujahr 1926 bei Joh. Oelkers, Hamburg-Wilhelmsburg
Baunummer: 455
Ruf-Signal:
Reg.-Nummer: Bi 14167 Hbg
Abmessung: Lü.A. x Lp.P. x B x Sh x Tg =
15,98m x m x 3,71m x m x 1,25m
Tonnage: BRT/NRT/tdw
Maschine: Jastram Diesel
Leistung: 25PSe
Geschwindigkeit:
Besonderheit:
Heimathafen: Hamburg
Reederei/Eigner: Lütgens & Reimers, Hamburg
Schiffstyp: Barkasse

Stapellauf
25.04.1926 Ablieferung und Inbetriebnahme
27.05.1935 k. N.; Hamburger Hochbahn A.G., Hamburg
1937 „GLAUBE“; dto
19?? Kriegsverlust WK II
1945 „UETERSEN“; Kapitän Freudenberg, Uetersen
hat von der HADAG das ausgebrannte Wrack der Alsterbarkasse „GLAUBE“ erworben. Er ließ es bei Albert Bonnè in Hamburg/Wilhelmsburg zu einem Fahrgastschiff für 85 Personen ausbauen. Nach Erhalt der erforderlichen Genehmigungen wurde 2-mal täglich ein Linienverkehr vom Klosterdeich bei Uetersen nach Stadersand und Stade ins "Kirschenland", eingerichtet
1948 Auf der Jacobs Werft in Moorege erhielt das Schiff eine Schleppvorrichtung, da sich der Personenschifffahrt nicht mehr lohnte. Die Schleppschifffahrt auf der Pinnau war zur damaligen Zeit jedoch noch ein lohnendes Geschäft
19?? Die Barkasse wurde an die Vulkan Werft nach Bremen verkauft
weiterer Verbleib unbekannt

Gruß Bernd

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Re: Es waren einmal elf (Halb)-Schwestern...(Alsterbarkassen

Beitragvon MichaelS » 3. August 2015 15:02

Moin Bernd,

besten Dank für Deine interessanten Beiträge. An der FRITZ bin ich dran, denn BE Tours gibt es so nicht mehr.
Bei der GLAUBE stellt sich mir die Frage, wie er ein Schiff(swrack) von der HADAG erwerben konnte, die meines Wissens nie zu ihrer Flotte gehört hat ;) . Spannend das alles....

Wir bleiben dran,
M

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Re: Es waren einmal elf (Halb)-Schwestern...(Alsterbarkassen

Beitragvon Bernd » 3. August 2015 17:50

Hallo Michael,

es ist richtig das es weitere Fragen aufwirft, wenn ein Wrack der HHA von der HADAG verkauft wird. Hierfür habe ich auch keine Erklärung. Die Info habe von dieser Seite:

Internetquelle:
http://www.die-pinnau.kulturgemeinschaf ... eil10.html


Gruß
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Re: Es waren einmal elf (Halb)-Schwestern...(Alsterbarkassen

Beitragvon MichaelS » 7. August 2015 17:13

Moin Zusammen,

machen wir doch mal als Zwischenstand einen kleinen Überblick über die Verbleibe der Barkassen:

LULU - LÜTGENS&REIMERS VII, heute PÖSEL, Hamburg
TRUDEL - LÜTGENS&REIMERS VIII, 1973 nach Jugoslavien verkauft*.Verbleib offen
FRITZ - LÜTGENS&REIMERS IX, SW 2, Museumsbarkasse, Lübeck
HANNA - LÜTGENS&REIMERS X, THOMAS EHLERS, Hamburg
HERTHA-MARIE - LÜTGENS&REIMERS XI, zuletzt FRITZ, Berlin, Stand 2011

etwas größer:

KLAUS - LÜTGENS&REIMERS XII, AUE, Museumsbarkasse, Hamburg
SUOMI - LÜTGENS&REIMERS XIII, zuletzt PIONIER, Sneek NL *, Verbleib offen
URSULA - LÜTGENS&REIMERS XIV, ALTE LIEBE, Privatschiff, Ketzin/Havel **
IRMGARD - LÜTGENS&REIMERS XV, 1948 verkauft an Bremer Vulkan, Verbleib offen
EMMY - LÜTGENS&REIMERS XVI, 1982 als LIESEL abgewrackt*

CLEMENTINE- als PARIS HILTON in den NL in Fahrt http://www.korstanjecruises.nl/

*Quelle; Geschichte der Alsterschiffahrt, Jürgen Blunck

** Posting von Gerd Fiebiger bei Inselfähren.de Hier ein Bild des Bootes, mit freundlicher Genehmigung :)
Bild

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Re: Es waren einmal elf (Halb)-Schwestern...(Alsterbarkassen

Beitragvon MichaelS » 13. September 2015 11:27

Moin Zusammen,

hier die SW 2 ex FRITZ - LÜTGENS&REIMERS IX gestern in Lübeck

Bild

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Re: Es waren einmal elf (Halb)-Schwestern...(Alsterbarkassen

Beitragvon GeoffHamer » 14. September 2015 12:04

Das PARIS (ex PARIS HILTON) wird zum Verkauf.
http://www.enkmar.com/party_rondvaart/paris.htm

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Re: Es waren einmal elf (Halb)-Schwestern...(Alsterbarkassen

Beitragvon Werner » 14. September 2015 14:55

Hallo Forum,

die Alsterbarkasse sieht richtig „schnuckelig“ aus. Äußerlich hat sich nur wenig verändert. Da hat jemand wohl einige Euros investiert um die alte Kollau mit Polstersitzen, Tischchen und Bar-Tresen - inklusive Zapfanlage - auszustatten. Sogar ein WC fand Platz. Der Maschienenschacht, wie er heute noch auf der Aue zu sehen ist, war schon auf der Alster nicht mehr vorhanden, als die Kollau hauptsächlich als Fähre zwischen den Anlegern „Fährdamm“ und „Uhlenhorster Fährhaus“ pendelte. Die nur auf der Alster sinnvoll einzusetzenden Anlegemagnete sind entfernt worden. Schön, daß in diesem Zusammenhang auch die Wallschiene wieder durchgängig ist. (ohne Unterbrechung durch die Taschen, in denen die Magnete saßen.)

Es grüßt
der Werner

Ob Matthias Kruse vom Verein Alsterdampfschiffahrt e.V. die Offerte schon gesehen hat?

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Re: Es waren einmal elf (Halb)-Schwestern...(Alsterbarkassen

Beitragvon Werner » 15. September 2015 15:22

Hallo Forum,

auf der Internetseite der ATG findet man die PDF-Datei „MS Aue - Ein Kleinod auf der Alster“. In dieser Chronik wird die Entwicklung der Alsterschiffahrt beschrieben. Besonders ausführlich wird jedoch die „Aue“ behandelt, ohne jedoch deren zehn Schwestern und die ebenfalls als Barkasse eingestufte „Eilenau“ zu vergessen.

Hier der Link: http://www.alstertouristik.de/files/aue ... z_2004.pdf

Es grüßt
der Werner

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Re: Es waren einmal elf (Halb)-Schwestern...(Alsterbarkassen

Beitragvon MichaelS » 16. März 2016 16:27

Moin Zusammen,

die FRITZ ex HERTHA-MARIE steht hier http://boote.best-credit24.de/motorboot-kaufen-finanzieren/unbekannt-hamburger-hafenbarkasse-1926-ori/2-2446850273#8 zum Verkauf. Schaut recht original aus die Barkasse. Danke an Jan für den Link :) .

Gruß
Michael

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Re: Es waren einmal elf (Halb)-Schwestern...(Alsterbarkassen

Beitragvon Werner » 3. April 2016 19:17

Hallo Forum,

an klassischer Stelle hat die Alsterbarkasse „Aue“ wieder die Fährverbindung zwischen Uhlenhorst und Harvestehude aufgenommen. Bis zur Einstellung des Liniendienstes der „Alsterdampfer“ im HVV-Tarif war das Stammschiff auf dieser Strecke die „Kollau“. HVV-Liniennummer war die 55 (rote Flagge).

Leider ist auf der Internetseite der Alster-Touristik GmbH (ATG) nichts über diese wieder neu eingerichtete Fährverbindung zu finden. Auch existieren auf den Anlegern keinerlei Aushänge über die Fährverbindung. Das „Hamburger Abendblatt“ berichtet über das neue Angebot und schreibt: „... der Shuttle der Alster-Touristik startet an Wochenenden und Feiertagen alle 15 Minuten“. Laut Auskunft der (heute) zweiköpfigen Besatzung fährt die Fähre am Wochenende und an Feiertagen zwischen 11:00 und 17:00 Uhr alle 20 Minuten. Wobei nach eigener Beobachtung der Fahrplan sehr locker gehalten wird. Der Fahrpreis beträgt 2,00 € für eine Überfahrt. Die bisher von der „Aue“ bediente Museumslinie durch den Osterbek-Kanal (Jungfernstieg - Rabenstraße - Uhlenhorster Fährhaus - Mühlenkamp - Museum der Arbeit) entfällt bedauerlicherweise ersatzlos.
Eine Hinweistafel auf die Fährverbindung oder ein Fahrplanaushang währe zumindest auf den bedienten Anlegern „Uhlenhorster Fährhaus“ und „Fährdamm“ sinnvoll. Auch wenn das Schiff auf der anderen Alsteruferseite unschwer zu erkennen ist, ist für Nichtkundige nicht ersichtlich, daß es hier eine Fähre mit relativ kurzer Taktfolge gibt. Potentielle Fahrgäste schauen auf den Fahrplan der Alsterkreuzfaht, die hier nur alle 60 Minuten eine Verbindung zwischen den Anlegern herstellt, und stellen dann gegebenenfalls fest, daß das nächste Schiff erst in 45 Minuten kommt. Das zuvor noch zweimal die Fähre kommt...

An Tagen mit Spaziergehwetter wird die Alsterfähre sicher ihre Fahrgäste haben. Aber an so richtig verregneten Tagen vermute ich leider einen deutlichen Fahrgastmangel. Dennoch erwäge ich mal ganz vorsichtig die Möglichkeit, die Verbindung auch im Winterhalbjahr anzubieten. Denn auch früher war es so, daß die Alsterfähre als einziges Schiff fuhr, während die Linien nach Winterhude (gelbe Flagge, Linie 51) und nach Barmbek (blaue Flagge, Linie 52) Winterpause hatten.

Ich jedenfalls freue mich über die wieder eingerichtete Fährverbindung. Viel Erfolg.

Es grüßt
der Werner

http://www.abendblatt.de/hamburg/articl ... rufer.html

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