Lebenslauf Altona
Montag, den 06. November 2006 um 16:08 Uhr
Alle Daten im Kurzüberblick:
| Schiffstyp | Typ III b |
| 12.06.1953 | Stapellauf |
| 04.09.1953 | Ablieferung |
| 01.04.1979 | Verchartert an Förde-Reederei GmbH, Flensburg |
| 00.00.1979 | kurzzeitiger Einsatz zwischen Flensburg und Kollund, danach im Linienverkehr nach Glücksburg und zu Kurzfahrten |
| 00.00.1980 | Umbenannt in "Reiher" |
| 01.03.1980 | Verkauf an Förde-Reederei GmbH, Flensburg |
| 01.07.1986 | Verkauf an HADAG, Hamburg |
| 10.07.1986 | Verkauf an E. Tietje, Hamburg |
| 00.08.1986 | Verkauft zum Einsatz in der Türkei an einen Kaufmann in Bremen |
| 12.08.1986 | ab Hamburg zur Überführung nach Bremen. In Bremerhaven Motorausbau jetzt Hauptmaschine Gardner Twin 6LXB 254 PS und Hilfsdiesel Perkins 50 kV |
| 00.09.1986 | Verkauf in die Türkei (Zypern) |
| 00.00.1990 | Neuer Eigner: Nordwoge Shipping Co. Ltd., Limassol, Zypern |
| 00.00.1993 | verkauft an E. und D. Tsakos, Yermasoyia/Limassol, Zypern. Umbenannt in "Lady Thetis" |
| 00.00.2000 | Auflieger im Hafen von Limassol, steht zum Verkauf |
| 00.03.2010 | Rückbau zum Arbeitsponton, Aufbauten werden abgewrackt |
Die ausführliche Geschichte:
Der Lebenslauf zu HADAG-Zeiten ähnelt dem des Schwesterschiffs "St. Pauli", die beide als baugleich anzusehen sind. Auch die "Altona" wurden nach dem Umbau bevorzugt im Charter- und Niederelbebetrieb eingesetzt. Ausführlichere Informationen sind beim Schwesterschiff "St. Pauli" zu finden.
Ewähnenswert ist noch die Zeit, in der die "Altona" von der Förde-Reederei gechartert (später gekauft) wurde und als Butterschiff zwischen Flensburg und dem dänischen Kollund eingesetzt werden sollte.
Auf dieser Strecke kam das Schiff aber nur wenige Tage zum Einsatz. Der Grund sollen Probleme mit den dänischen Behörden gewesen sein. Offenbar akzeptierte Dänemark nur Seeschiffe mit einer Zulassung für die Auslandsfahrt. Die "Altona" war aber als Binnenschiff klassifiziert.
Nach diesem kurzen Intermezzo wurde die Fähre im Liniendienst zwischen Flensburg und Glücksburg eingesetzt und für Kurzfahrten genutzt.
Zudem wurde die Fähre in den Fahrgasträumen mit maritimen Schmuck ausgestattet und von außen teilweise mit Blumenmotiven bemalt. Offenbar wollte man die "Altona" als Partyschiff vermarkten...
