Bezahllesen HA

Dieses Thema enthält 4 Antworten und 4 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  imported_chris vor 9 Jahre, 10 Monate.

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  • #70114

    Faehre
    Mitglied

    Moin,

    ja ist denn schon April? http://www.abendblatt.de/ratgeber/article1307619/abendblatt-de-gibt-es-jetzt-als-Abo.html

    Mal sehen, wie lange das gut geht. ;D

    #75348

    Reeperbahn
    Teilnehmer

    Neues aus Absurdistan, was? Ich kann nicht für alle Bereiche des Abendblattes die Qualität beurteilen, bin aber mangels geeigneter Alternative Abonnent. Im Bereich Schifffahrt jedenfalls hauen die Jungs beim HA regelmäßig Inhalte raus, die man nicht als „Qualitätsjournalimus“ bezeichnen kann. Und in weiten Teilen wird eh nur von Nachrichtenagenturen abgeschrieben. Kritik an Berichten, Kommentaren oder Inhalten allgemein wird fast grundsätzlich als persönlicher Angriff gewertet und nicht selten beleidigt rsp. beleidigend beantwortet. Wenn überhaupt. Und jetzt soll auch noch für mit Werbung zugepflasterte Seiten bezahlt werden… >:(

    #75349

    MichaelS
    Keymaster

    Moin,

    das ganze ist eine nicht nur vom Springer-Verlag getragene Aktion. Vielen Verlegern laufen die Leser ihrer Printprodukte weg, daher gibt dort einen ziemlich eingebrochenen Anzeigenmarkt und nun versucht man das Geld halt an anderer Stelle zu verdienen. Bei NDR Zapp gab es dazu einen recht guten Bericht. Das ganze hat meiner Meinung sehr fragwürdige Erfolgsaussichten – zumindest habe ich auf einigen privaten Seiten, die dann plötzlich bezahlseiten waren, einen relativ schnellen Zusammenbruch der Nutzerzahlen gesehen.

    Gruß
    Michael

    #75350

    MichaelS
    Keymaster
    #75351

    imported_chris
    Mitglied

    Moin,

    ich gebe den Kollegen ein halbes jahr. Dann ist dieser dümmliche Versuch hoffentlich gescheitert.

    Qualitätsjournalismus gegen Bezahlung ist ja grundsätzlich legitim. Wenn man aber bedenkt, dass Springer die Kosten für die Lokalberichterstattung in den letzten jahr massivst zusammengedampft hat und teure Eigenrecherche nur noch in Ausnahmefällen stattfindet, ist diese Abo-Gebühr ein schlechter Scherz.

    Der Verlag weiß sicher, dass es hart wird, mit dem Bezahl-Modell durchzukommen. Nicht umsonst hat Welt-Online „zufällig“ den Hamburg-Teil ausm Netz entfernt. Und die Lokal-Berichte bei Bild-Online sind ja inzwischen auch fast nur noch auf fremdgelieferte Agenturmeldungen zusammengeschrumpft worden.

    Übrigens: Man kommt auch weiterhin an die kostenpflichtigen Abendblatt-Artikel ran:
    Einfach die Überschrift des jeweiligen Artikels bei Google eingeben. Wenn man dann von Google aus auf den Artikel zugreift, sieht man ihn kostenlos in voller Länge. Erst, wenn man auf abendblatt.de weiterklickt, greift diese Bezahlschranke wieder.

    Hintergrund: Der Springer-Verlag hat offenbar Angst, dass die Besucherzahlen, die über Google kommen, massiv zusammenbrechen. Daher „gönnt“ man diesen Besuchern eine kostenlose Stippvisite.

    Grüße,

    Christian

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