Fahrpläne

Dieses Thema enthält 81 Antworten und 7 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  MichaelS vor 7 Jahre, 2 Monate.

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  • #72432

    Reeperbahn
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    Der Fahrplan von 1965 hatte knapp 130 Seiten! Davon allerdings zur Hälfte gefüllt mit Informationen, Fahrplänen und viel Werbung rund um Helgoland. Das Titelbild zeigt den „Bürgermeister Mönckeberg“ in seinem ursprünglichen Aussehen, also noch mit dem kleinen Innensalon auf dem achteren Oberdeck und der offenen Galerie rundherum. So war es früher u. a. auf dem „Molsen“.

    #72433

    Reeperbahn
    Teilnehmer

    Seebäderschiffe zierten die ersten Seiten, allerdings überwog die Werbung deutlich. Hier die „Wappen“ in einer Artist-Impression…

    #72434

    Reeperbahn
    Teilnehmer

    Mal ganz was Neues sind die beiden Innovationen, die 1965 Einzug in den Fahrplan hielten, so aber dann doch nicht zur Realität wurden. Mit einem Tragflächenboot die Nordsee durchmessen zu wollen, kann man angesichts des oft unhandigen Wetters gleich vergessen. Und das Luftkissenboot (Hovercraft) war nicht nur ohrenbetäubend laut, es bedurfte zudem spezieller Landeplattformen (Hoverpads).

    #72435

    Reeperbahn
    Teilnehmer

    Im Hafen war in den Sechsziger-Jahrn fix was los, das zeigen auch die Momentaufnahmen während der HARUFA:

    #72436

    Reeperbahn
    Teilnehmer

    Naja, und dem „Molsen“ wurde immer mindestens eine Seite gewidmet. Das nach dem Weltkrieg größte deutsche Seeschiff erfreute sich bei den Hamburgern außerordentlicher Beliebtheit, obwohl es eigentlich nie mehr, als ein sehr großer Fährdampfer war. Aber die Fahrten nach Cuxhaven und die von dort durchgeführten „Fahrten in See“ waren stets gut gebucht. Viele „Großschiffskapitäne“ schifften in der Nachkriegszeit ein, nur um mal wieder auf der Brücke eines größeren Schiffes stehen zu können… 😉

    #72437

    Reeperbahn
    Teilnehmer

    1966, ähnliches Format, anderes Layout. Im Inneren ein paar mehr Ansichten der damaligen Flotte…

    #72438

    Reeperbahn
    Teilnehmer

    …ooooops – Deckblatt nicht beschnitten… – na, egal, oder?

    Aus dem Inhalt hier nun einige unserer Typschiffe:

    #72439

    Reeperbahn
    Teilnehmer

    Es darf auch mal spekuliert werden, wenn der Name nicht zu erkennen ist  ;D.

    #72440

    Reeperbahn
    Teilnehmer

    MAX muss wohl sein! Der spezielle Kniff in der Mütze verrät mit ziemlicher Sicherheit, dass da mein Vater am Ruder sitzt. Etliche Schiffsführer hatten damals eine Art Markenzeichen, indem sie die frisch gewaschenen Mützenbezüge mit Wäscheklammern fixierten um ihnen einen individuellen Look zu geben. Meine Mutter durfte zwar seine Mützenbezüge waschen, aber das mit den Wäscheklammern ließ mein Vater niemanden anders, als sich selbst machen! Das waren noch Zeiten… 😀

    #72441

    Reeperbahn
    Teilnehmer

    Und dann waren da noch immer die Hochgeschwindigkeitsträume, die zumindest kurzzeitig mit den beiden „Traf’s“ Wirklichkeit wurden.

    (Und natürlich wieder der „Molsen“)

    #72442

    Reeperbahn
    Teilnehmer

    1969 gab es dann das hochformatige Heft mit weniger Seiten, aber noch immer mit dem Schwerpunkt Helgoland. Das Format war offensichtlich besonders gut geeignet für die ranken Seebäderschiffe. Gedruckt wurde noch immer in schwarz-weiß.

    #72443

    Reeperbahn
    Teilnehmer

    Ganzseitig deshalb auch gut für die „Wappen von Hamburg“ und die „Alte Liebe“…

    #72444

    Reeperbahn
    Teilnehmer

    Nicht ganz so schneidig: die „Gorch Fock“ (II), noch ohne den später aufgesetzten Schornstein-Dummy. Und die wohl schönste und bei ihren Kapitänen beliebteste „Prins Hamlet“!

    #72445

    Reeperbahn
    Teilnehmer

    Was die Typschiffe angeht, gibt der Fahrplan aus dem Jahre 69 wenig her…

    #72450

    Flooster
    Mitglied

    @reeperbahn wrote:

    Es darf auch mal spekuliert werden, wenn der Name nicht zu erkennen ist  ;D.

    tipp ma auf die Wohldorf, die namenlose….

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