KARL H.B.E.L. (1931)

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  • #70796

    MichaelS
    Verwalter

    Moin Zusammen,

    hat jemand eine Idee zu dieser KARL der H.B.E.L.? Das Schiff wurde 1963 nicht von der HADAG übernommen.

    Das Bild wurde von Bernstein 1955 aufgenommen.

    Gruß

    Michael

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    #80124

    HeinGummi
    Teilnehmer

    Moin
    Sieht irgendwie aehnlich aus wie die alte Schulau Faehre (Baunr 762)(… 1935 wurde bei der Schiffswerft D.H.Kremer die „Schulau“ gebaut. 1957 erhielt …) Die A ??? nzahl der Fenstern achtern und die kluese Mitschiffs aehnlich plaziert.
    http://www.luehe-schulau-faehre.de/pages/dat-ole-land-ii/geschichte.php
    gruesse
    Hans

    #80125

    MichaelS
    Verwalter

    Moin Hans,

    ja eine gewisse Ähnlichkeit ist vorhanden, aber leider auch nicht mehr 😉 . Die LSF-Halbschwestern kommen nicht in Frage.

    Gruß
    Michael

    #80126

    Werner
    Teilnehmer

    Hallo Forum,

    im Buch „Zwischen Hamburg und Stade“ von F. Wagner (Frank Wagner, Verlagsbuchhandlung, Wesselburen in Holstein – 1970) wird im Kapitel 26 „Der Tag Null“, Seite 137, die „Karl“ erwähnt. Dort wird beschrieben, daß die „Hamburg – Blankenese – Este Linie“ ohne Schäden durch den Zweiten Weltkrieg gekommen sei und ihren Schiffspark 1945 durch die Motorschiffe „Najade“, „Franz Lehar“ und die Barkasse „Karl“ auf dreizehn Einheiten erweitern konnte.
    Im selben Buch wird im Kapitel 27 „Monopol“ auf Seite 149 geschrieben: „Die winzige Barkasse „Karl“ war schon in den fünfziger Jahren aus der „Este-Linie“ ausgeschieden.“

    Die „Najade“ kam meines Wissens durch die Kriegswirren aus Stettin nach Hamburg und wurde später in „Richard Strauss“ umbenannt. Die „Franz Lehar“ hies laut Kludas erst „Köhlbrand“ (Wachsmuth & Krogmann) und dann „Neuenfelde II“ (Neuenfelder Dampfer, A. Icheln) – war also schon immer ein hamburger Schiff. Nun darf spekuliert werden, ob die „Karl“ schon immer in Hamburg beheimatet war oder ob sie – wie viele andere Schiffe – durch die Folgen des Zweiten Weltkriegs nach Hamburg kam.

    Eventuell hilft das weiter.

    Es grüßt
    der Werner

    #80127

    MichaelS
    Verwalter

    Moin Werner,

    besten Dank! Natürlich hilft das weiter. Ich habe im Moment zu dem Schiff noch ein paar Anfragen laufen, aber der Anfang ist gemacht – prima!

    Gruß
    Michael

    #80128

    HeinGummi
    Teilnehmer
    #80129

    Werner
    Teilnehmer

    Hallo Forum,

    die von HeinGummi verlinkte PDF-Datei ist recht interessant.

    Aber es ist schon verwirrend – je mehr Quellen man hat, desto unübersichtlicher wird es. Während im weiter oben von mir erwähntem Buch „Zwischen Hamburg und Stade“ berichtet wird, daß die „Franz Lehar“ (ex „Neuenfelde II“) 1945 zur H.B.E.L. kam, heißt es in der PDF-Datei: „… „Richard Wagner“, „Schubert“, „Lorzing“ und neuerdings „Franz Lehar“, die im Jahre 1949 als „Neuenfelde“ gekauft und umgebaut wurde…“. Auch bei Kludas (100 Jahre HADAG-Schiffe) ist die „Franz Lehar“ erst mit Datum 17.12.1949 zur H.B.E.L. gekommen.
    Die „Najade“, welche später „Richard Strauss“ hieß, wird in der PDF-Datei gar nicht erwähnt, hat laut Kludas 1952 den Heimathafen Lübeck und kam erst im Februar 1960 zur Este-Linie.
    Was stimmt denn nun? Wenn „Franz Lehar“ erst 1949 zur H.B.E.L. kam und die „Najade“ 1952 noch in Lübeck war (Oder fuhr sie mit Heimathafen Lübeck für die H.B.E.L.?), kann die Flotte der H.B.E.L. 1945 nicht auf dreizehn Einheiten angewachsen sein.

    Und diese Ungereimtheiten entdeckt man nur, weil man nach einer „Karl“ sucht.

    Es grüßt
    der Werner

    #80130

    Werner
    Teilnehmer

    Hallo Forum,

    reine Spekulation ist diese Theorie: So wie die an anderer Stelle hier im Forum erwähnte „Askanien“ aus den Ostgebieten die Elbe hinunter nach Hamburg kam, kann das mit der „Karl“ eventuell auch gewesen sein. Ich sehe in dem Schiff eine gewisse Ähnlichkeit mit den Fähren aus der Sächsischen Schweiz. Vergleiche hier:

    http://www.wehlen-online.de/Faehre-Wehlen/Faehrdampfer-big.jpg

    Muß nicht unbedingt dampfgetrieben sein – gab und gibt es auch mit Motor.

    Der Werner

    #80131

    MichaelS
    Verwalter

    Moin Zusammen,

    laut “Die Hamburger Seebäder- und Fährschiffe 1945 – 1973” von Peter Schönfeldt,1973, Eckardt & Messdorff Verlag, Hamburg kam die KARL vom Schweriner See und war 1970 noch als “MÖWE” für Privatfirma in Hamburg tätig. Das “etwas” vor meiner “aktiven” Zeit, aber vielleicht hat noch jemand Erinnerungen an die MÖWE?

    Gruß
    Michael

    #93811

    MichaelS
    Verwalter

    Moin Zusammen,

    Gerd Fiebiger hat das Rätsel um die KARL gelöst, danke dafür!!

    Motorfährschiff KARL
    1931, Bonné, Hamburg / 9 t Tgf.; 80 PSe
    erb. f. Warnow-Fähre, Rostock, GEHLSDORF; 1945 nach Lübeck geflohen; 7.1949 Anneliese Blum, Hamburg, KARL; 7.1956 OHG J. & C. Giese, Hamburg, MÖWE; 11.1970 Kurt Abicht, Hamburg, ALSTERUFER; 12.1980 Rainer Abicht, Seevetal, HO: Hamburg [BSR Hamburg 18506].

    Quelle: ROSTOCKER FAHRGASTSCHIFFAHRT von Heinz Lange, 2003

    Das heißt die ex KARL (oder Teile von ihr ;-)) sind die PAULINE ABICHT, die heute noch fährt!

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