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  • als Antwort auf: Jan Molsen nach Helgoland? #73977

    Juergen Reschke
    Mitglied

    Hallo Eike,

    nach meiner Kenntnis ist die JAN MOLSEN (I) nie nach Helgoland planmäßig eingesetzt worden, dafür hatte sie auch keine Zulassung. Als Seeschiff ging sie zu flach, war eben ein Bau für Hafen und Elbe. Sie machte allerdings im Anschluß an die Tour nach Cuxhaven sog. “Kaffeefahrten in See”  , die bis Feuerschiff ELBE II, noch im Schutz der Sände, führte.

    Beste Grüße
    Jürgen

    als Antwort auf: Kollision beim Hafengeburtstag #73618

    Juergen Reschke
    Mitglied

    Ob die “Nala” nach Oortkaten geht, kann ich nicht sagen. Heute war sie noch nicht da. Vermutlich wird jetzt wohl erstmal nach Schuldigen gesucht. Derartige Reparaturen werden aber auch häufig in Finkenwerder ausgeführt.
    Auf der Werft geht der Bau des 10. Neubaues der 2000er Serie gut voran. In Kürze wird wohl das Ruderhaus aufgesetzt.

    Gruß  Jürgen.

    als Antwort auf: Kollision beim Hafengeburtstag #73615

    Juergen Reschke
    Mitglied

    Das war die NALA.

    Gruß  Jürgen

    als Antwort auf: Charterzeiten “Max Brauer” #73331

    Juergen Reschke
    Mitglied

    Hallo Michael,

    Deine Zeitrechnung mit den Chartereinsätzen ist genau richtig. Die “Brauer” lief unmittelbar vor der “Flipper” in diesem Dienst, ich glaube noch für Ahlf.

    Übrigens ist die Bildunterschrift in dem Buch “Passagierschiffahrt an….”
    nicht richtig. Das abgebildete Schiff auf der Schlei ist die “Schönfelder”, erkenntlich auch an dem Bugwappen, das die “Brauer” zu dieser Zeit schon lange nicht mehr hatte.

    Beste Grüße
    Jürgen

    P.S. Auf der Postkarte ist die von Neuwerk zurückkehrende “Max Brauer” zu sehen.

    als Antwort auf: Charterzeiten “Max Brauer” #73328

    Juergen Reschke
    Mitglied

    Hallo Forum,

    die MAX BRAUER fuhr in Charter zunächst  auf der Strecke Kiel-Dänemark, hierzu gibt es eine Postkarte mit einer Luftbildaufnahme, dann, nach einer Aufliegezeit, auf der erwähnten Bäderlinie. Für je 1 Saison fuhr sie dann von Borkum nach Eemshaven, auf Sylt von List aus für “Palucca” und dann noch zwischen Cuxhaven und Neuwerk. Das Bild zeigt sie vor List/Sylt.

    als Antwort auf: Monte Solaro ex. Niedersachsen #73121

    Juergen Reschke
    Mitglied

    Die ex NIEDERSACHSEN fuhr bis 1953 in Hadag Charter auf der Linie Brunsbüttel-Cuxhaven als Autofähre. Die Autos wurden auf dem Hauptdeck achtern aufgestellt. Danach wurde eine neue Reederei (Fährschiff Seelotse) gegründet, die die NIEDERSACHSEN und die WIKING betrieben hat. Später wurde die NIEDERSACHSEN umgebaut, sodaß das gesamte Hauptdeck als Autodeck genutzt werden konnte. Die WIKING existiert immer noch und ist noch aktiv in Dienst.
    Das Bild zeigt beide Schiffe, NIEDERSACHSEN noch nicht umgebaut, in Cuxhaven vor der Alten Liebe

    als Antwort auf: HADAG-Schwestern HAMBURG und ELBE #73105

    Juergen Reschke
    Mitglied

    Und hier ist ein Bild der ELBE, noch als Dampfer

    als Antwort auf: HADAG-Schwestern HAMBURG und ELBE #73104

    Juergen Reschke
    Mitglied

    Hallo Thomas,
    die beiden Schwesterschiffe waren gelungene Konstruktionen, die jedoch in Kriegszeiten fertiggestellt wurden. Daher wurde die HAMBURG als Gasmotor-Schiff (mit eigenem Gaserzeuger) und die ELBE als Dampfer in Dienst gestellt. Später wurde die HAMBURG, und einige Jahre danach auch die ELBE zu konventionellen Motorschiffen umgebaut. Am Ende der Dienstzeit wurde die HAMBURG verschrottet und die ELBE nach Finnland verkauft.
    Gruß
    Jürgen

    als Antwort auf: Re: Neubauten, Taufen, Stapelläufe usw. #72580

    Juergen Reschke
    Mitglied

    Hier nochmals ein Bericht der Taufe.

    als Antwort auf: Re: Neubauten, Taufen, Stapelläufe usw. #72579

    Juergen Reschke
    Mitglied

    Auch die “Max Brauer” wurde in der Tagespresse erwähnt.

    als Antwort auf: Solide, aber häßlich – ex Hadag-Fähren in Lissabon #72876

    Juergen Reschke
    Mitglied

    Moin,

    Michael hat zu Recht auf die “Seute Deern” hingewiesen. Auch dort kam es zu mißfallenden Äußerungen. Was aber die Typschiffe angeht, so sind die Gedanken zum Umbau der Fenster nicht neu. Vor vielen Jahren sprach ich anläßlich einer Mitfahrt auf der Brücke der “Meiendorf” mit dem Schiffsführer über eine Modernisierung der Typschiffe. Er sagte u.a. “-was sollen die vielen Fensterstege, die verschlechtern nur die Sicht.” Der Grund für die Fensteranordnung liegt wohl darin, daß sie zu öffnen waren, was in der Praxis kaum gemacht wurde. Realisiert wurde aber ein Umbau der Fenster in Hamburg nicht.

    als Antwort auf: Re: Neubauten, Taufen, Stapelläufe usw. #72574

    Juergen Reschke
    Mitglied

    Wenn ein von der Werft kommendes Schiff den Wünschen der Reederei entgegensteht, dann hat die Reederei falsch spezifiziert. Der Ablauf für den Bau ist folgender: Die Reederei erstellt eine Ausschreibung und sendet diese an verschiedene Werften, die daraufhin ein Angebot erstellen. Das günstigte Angebot führt zum Auftrag. Die Spezifikation wird gründlich durchgearbeitet und der Bau kann beginnen.Ein Reedereimitarbeiter sowie
    ein Vertreter des GL überwachen den Bau bis zur Ablieferung, wobei streng auf die Einhaltung des Vertrages geachtet wird.

    Es ist also nicht so, daß die Werft irgendwo ein schiffsähnliches Stahlbauteil erstellt und dieses dann der Reederei vor die Füße wirft.
    Daraus folgt auch, wenn einer den “Zossen verbrochen” hat, dann ist es die Reederei und nicht die Werft.

    Hierzu nochmals der Hinweis auf HANSA Nr. 11 – 1981

    als Antwort auf: Re: Neubauten, Taufen, Stapelläufe usw. #72573

    Juergen Reschke
    Mitglied

    Natürlich kann man ein Schiff optisch gut gestalten. Aber wenn man von Anfang an bestimmte Maße einzuhalten hat, geringer Tiefgang wegen der Oberelbe, geringe Höhe wegen der Elbbrücken, vorgegebene Breite wegen der Schleusen, dann bleibt nicht mehr viel gestalterische Freiheit. All diese Dinge hat die HADAG gefordert. Das führte auch dazu, daß die Hauptmaschinen an Deck achtern aufgestellt wurden. und die konnten ja nicht gut im Freien stehen.

    Diese Problematik, ein Schiff in vorgegebene Maße hinein zu konstruieren besteht auch heute noch, wie die Fluß-Kreuzfahrtschiffe, z.B. von Reed. Deilmann zeigen.

    Gruß
    Jürgen

    als Antwort auf: Re: Neubauten, Taufen, Stapelläufe usw. #72571

    Juergen Reschke
    Mitglied

    Bei den Beiträgen zu Neubauten, hier speziell Max Brauer / A. Schönfelder, fällt mir auf, daß immer wieder der bekannte Hafen-Jargon zitiert wird. Da ist von -Zossen, Wurstwagen, Häßlichkeit- u.a. die Rede und daß die Werft nicht in der Lage gewesen sei, solche Schiffe zu bauen. Ich habe mich hier im Forum angemeldet, um sachliche Informationen zu erhalten und auszutauschen. Aus diesem Grund gebe ich allen ernsthaft Interessierten den Tipp, sich das HANSA Heft Nr. 11 – 1981 zu beschaffen. Dort ist unter dem Titel “Mehrzweckfahrgastschiff für die HADAG” eine fachlich richtige Baubeschreibung nachzulesen. Es wird auch darauf eigegangen wie die Werft und die mitbeteiligte SCHIFFKO die diversen und teils widersprüchlichen Forderungen der HADAG und des GL umgesetzt haben und daß dieses eine große Aufgabe für die erfahrene Werft war. Leider fiel die Fertigstellung der Schiffe mit dem Desaster um die “Astor” und mit der Aufgabe des Seebäderdienstes zusammen, wodurch die Rahmenbedingungen für die HADAG verändert wurden und es keine sinnvolle Aufgabe für die Schiffe mehr gab.

    Beste Grüße an das Forum
    Jürgen

    als Antwort auf: Archivierungsversuch #72555

    Juergen Reschke
    Mitglied

    Hallo Michael,
    ich denke das ist ein guter Vorschlag. Denn das Auffinden der Ausschnitte, der evt. Linienrisse und der Bilder steht dann im direkten Zusammenhang mit dem jeweiligen Schiff.

    Bei den übrigen Dateien müsste nach meiner Meinung auch eine Durchforstung vorgenommen werden, z. B. sind Seebäderschiffe auch bei den sonstigen Hafenfähren zu finden.

    Mit besten Grüßen,
    Jürgen

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