Verfasste Forenbeiträge

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  • als Antwort auf: Verbleib ex ATG Schiffe #76773

    Stoomgek
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    Moin….

    Werner hat es genau erfasst.

    Die “Tarpenbek” soll vom Verein Alsterdampfschiffahrt e.V. als Prototyp dieser Alsterschiffe in den Ursprungszustand von 1935 restauriert werden.
    So kann das Schiff der Nachwelt erhalten bleiben.

    Ob die “Tarpenbek” je wieder auf der Alster in Fahrt kommt steht allerdings in den Sternen.

    Nette Grüße von der Alster…

    als Antwort auf: Verbleib ex ATG Schiffe #76770

    Stoomgek
    Teilnehmer

    So sah die “Alster” aus, als sie neu war… 🙂

    als Antwort auf: Verbleib ex ATG Schiffe #76767

    Stoomgek
    Teilnehmer

    Am Ballindamm liegt die 1931 gebaute “Alster” Der letzte als richtiges Dampfschiff gebaute Alsterdampfer…

    als Antwort auf: Verbleib ex ATG Schiffe #76765

    Stoomgek
    Teilnehmer

    Jooo, das mit der “Alster” seh ich auch so. Und mit der Zeit wird das Schiff leider immer noch weiter verunstaltet… Ich kann soetwas ja gar nicht gut mit ansehen. Aber natürlich ist die Alternative Schneidbrenner weit schlimmer.
    Beide Schiffe sind ja Legenden…
    Die “Alster” das letztgebaute Dampfschiff, was mit seiner Größe und Ausstattung bald zum Flaggschiff der Alsterflotte wurde. Und die Tarpenbek 1935 als Prototyp der bei Pahl gebauten Motorschiffe, der Grundstein jener Schiffe, die das Bild auf der Alster am längsten prägen sollte…

    als Antwort auf: Verbleib ex ATG Schiffe #76763

    Stoomgek
    Teilnehmer

    Weggammeln wird das Schiff in der feuchten Erde eingegraben erstrecht. Und ein Schiff ist eben ein Schiff, und wird zweckentfremdet als Restaurant immer ein trauriger Anblick sein…

    als Antwort auf: OTTO LAUFFER (1928) #77852

    Stoomgek
    Teilnehmer

    Moin…

    Das tut mir Leid, ich hatte die Funktion noch nicht entdeckt gehabt,
    ein Thema hier zu abbonieren, so daß man bei Neuigkeiten benachrichtigt wird.
    So habe ich bisher gar nicht mitbekommen, daß es hier so viel Neues gibt.

    Das YouTube-Video mit dem NDR-Bericht habe ich mal dort hochgeladen, um es der Nachwelt, und den interessierten Menschen aus unseren Kreisen zu erhalten.

    Der “Lauffer” war für mich der Anfang der ganzen Museumsschiffahrt. Diesen Dampfer entdeckte ich eines Tages im Mai 1990. Die Begeisterung hielt mich an diesem Schiff fest, wärend die damalige Besatzung mir den Weg ermöglicht hatte, selbst Mitglied an Bord des Dampfers zu werden.
    Von 1990 bis 2003 entwickelte ich mich vom blutigen Anfänger, 1999 geprüft als Maschinist für Binnendampfschiffe, mit Fahrprüfung auf dem “Otto Lauffer”,
    bis zum ausgelernten Maschinenbaumechaniker, der bis zum Schluß selbst viele Pflege- und Restaurierungsarbeiten auf dem Schiff durchführte.
    So habe ich z.B. noch ein Jahr vor der Außerbetriebsetzung des Dampfkessels die Maschine komplett überholt. Ich fertigte neue Kolben und Schieberstangen an, die leider nur noch ein Jahr gelaufen haben, bis dann der Kessel endgültig nicht mehr zu retten war…

    Was danach passierte, das hätte ich so gerne verhindert.
    Doch man lies mich nicht, und setzte mir Leute vor, die das Schiff gar nicht kannten.
    Sicherlich gab es nach all den Jahrzehnten einiges zu tun an dem Dampfer. Aber man darf nicht vergessen, daß der Lauffer bis zum Erlöschen der Betriebserlaubnis für den Dampfkessel ein vollständig fahrbereites und intaktes Schiff war.
    Ich hätte das Schiff komplett gelassen, und weiter gepflegt, bis ein Konzept für eine Neubekesselung ausgereift gewesen wäre. Doch meine Nachfolger entschieden anders…
    Das Schiff an dem Mengen meines Herzblutes hängt wurde wie in einem Schlachtfest
    auseinander genommen, und in seine sämtlichen Bestandteile zerlegt. Alles wurde wild auf der Werft verteilt, und ich schlich mich immer wieder ein, um Originalteile wieder an ihren Platz zu legen, damit sie, teilweise bereits im Schrottcontainer liegend, nicht aus Unwissenheit neuer Leute auf der Werft endgültig verloren gehen…
    Ich hatte mich angeboten, als einer der letzten, die das Schiff selbst noch gefahren haben, der jedes Detail genau kennt, mich der Begleitung einer Restaurierung anzunehmen.
    Ich fertigte bereits Rohrschaltpläne für die komplette Maschinenanlage an,
    und schrieb ebenfalls schon vor 6 Jahren an einer ausführlichen Projektbeschreibung. Doch man traute lieber Leuten, die dieses Schiff noch niemals fahrend, und im zusammengebauten Zustand zuvor gesehen haben, und lies mich mit allem bis dahin Erarbeiteten abblitzen.
    Von da an blieb mir nur noch von Weitem zu beobachten, wie der einst so schmucke Dampfer in großen Schritten mehr und mehr verrottete. Mir kamen die Tränen, wenn ich sah, wir es durch offene Klappen tagelang in den Maschinenraum regnete, oder ignorante Jugendliche auf der Werft mit Schraubendrehern ihre Zeichen in die hölzernen Aufbauten ritzten. Irgendwann erfuhr ich von den ersten fehlenden Originalteilen, die heute unwiederbringlich sind.
    Ich hört von Plänen, das Schiff später mit Dingen auszustatten, die mit Originalität überhaupt nichts mehr zu tun haben.
    Jetzt gibt es jemanden aus langjähriger Dampferszene, der sich des Projektes erneut annimmt, auch die oben verlinkte Projektstudie erarbeitet und geschrieben hat, der nun mit allen Mitteln retten will, was dem Dampfer
    in den letzten 8 Jahren angetan wurde.

    Mir blutet das Herz, und ich mag gar nicht mehr hinsehen weil der Anblick fürchterlich weh tut…

    Nette Grüße…

    als Antwort auf: Barkasse GEHEIMRAT JUST #79601

    Stoomgek
    Teilnehmer

    Moin vom Alsterdampfer…
    Ich habe schon als 12 Jähriger Junge auf dem Nachfolger vom “Geheimrat Just”, der Dampfbarkasse “Otto Lauffer” den Umgang mit den alten Dampfmaschinen erlernt.
    Und da die “Otto Lauffer” tatsächlich der Ersatz für die gesunkene “Just” war, wurde darüber an Bord immer viel gesprochen.

    Ich habe hier einen Zeitungsartikel vom Hamburger Abendblatt
    vom 27. November 1959 aufgetan, wo die “Just” als neues Museumsschiff angekündigt wurde. Sie war übrigens der absolute Grundstein, und der Beginn der Deutschen Museumsdampfschiffahrt…

    Viel Freude beim Ansehen dieses historischen Dokumentes:
    http://www.abendblatt.de/archiv/pdf.php?url=ha%2F1959%2Fpdf%2F19591127.pdf%2FASV_HAB_19591127_HA_003.pdf

    Nette Grüße

    Sven

    als Antwort auf: Inneneinrichtung "Finkenwerder"- Klasse #75558

    Stoomgek
    Teilnehmer

    Moin, und so…

    Am Hafengeburtstag 1991 auf dem Weg zum Museumshafen Oevelgönne
    wurden meine Schwester und ich auf der “Neuenfelde” fotografiert.

    Damals war ich Maschinistenanwärter in jungen Jahren
    auf dem Schwimmkran HHLA I, nachdem ich mit jungen 12 Jahren schon 1989/90 auf der Dampfbarkasse “Otto Lauffer” den Einstieg in die Museumsschifffahrt fand.

    Ich musste doch sehr schmunzeln, als ich dieses Foto mal wieder in der Hand hatte. Es ist natürlich nichts Dolles, und man erkennt ja nicht wirklich viele Details der damals noch jungfräulichen Inneneinrichtung
    der “Neuenfelde”. Aber ich dachte mir – immerhin besser als nix…

    Mich haben diese “neumodischen” Schiffe von Anfang an nie begeistert.
    Viel mehr habe ich mich gefreut, wenn die “Bergedorf” hier und da mal auf der Linie 62 auftauchte. Daß ich die später als Nachbarin im Museumshafen jeden Tag sehen würde, das hätte ich damals nie gedacht…

    als Antwort auf: OTTO LAUFFER (1928) #77846

    Stoomgek
    Teilnehmer

    Moin…

    Es ist definitiv die Dampfbarkasse “Otto Lauffer”
    ex “Hafenpolizei VI” (1928).

    Das Schiff lag bisher mit einer angefangenen Restaurierung
    im Schwimmdock von Jugend in Arbeit Hamburg e.V.
    im Harburger Binnenhafen.
    Aufgrund des dortigen Konkurses musste das Schiff
    verlegt werden.

    Nette Grüße…

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