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  • als Antwort auf: Anleger Elbphilharmonie #75224

    Werner
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    Hallo Forum,

    ein Bild von der Elbinselrundfahrt ab Anleger Elbphilharmonie fehlt noch

    als Antwort auf: Anleger Elbphilharmonie #75223

    Werner
    Teilnehmer

    Chris schrieb:

    Der neue Senat hat die Eröffnung des Anlegers um anderthalb Jahre verschoben – aus Kostengründen.

    Hallo Forum,
    der Anleger Elbphilharmonie ist noch nicht beschriftet – es fehlt der „Haltestellenname“. Dennoch kann ich seine Funktionstüchtigkeit bestätigen. Im Rahmen einer privaten Feier fuhren wir am 03.07.2011 mit einer elfköpfigen Gästegruppe und zwei Besatzungsmitgliedern auf der Museumspolizeibarkasse „Alfred Wachholz – ELBE 27“ vom Anleger Elbphilharmonie ab. Alle Gäste haben dorthin gefunden, konnten dort einsteigen und nach etwa drei Stunden auch wieder aussteigen. Somit ist der Anleger für mich eröffnet.

    Es war übrigens ein nicht alltäglicher Törn:

    – Ab Elbphilharmonie
    – Norderelbbrücken
    – Peute
    – Kaltehofe
    – Mündung Dove Elbe
    – Bunthäuser Spitze
    – Süderelbe – Heuckenlock
    – Süderelbbrücken
    – zur Sperrschleuse Reiherstieg
    – in den Reiherstieg
    – Rethehubbrücke mit Abstecher in die Rethe
    – Zurück zum Reiherstieg
    – Ellernholzsperrschleuse
    – Ellernholzhafen
    – Norderelbe
    – Abstecher in den Reiherstieg bis Schwimmdock Norderwerft
    – Querung der Norderelbe zum Anleger Elbphilharmonie

    Nette Fahrt – prima Besatzung – ungewöhnliche Perspektiven. Auf Grund des Wetters war die Fotoausbeute nur gering.

    Gruß
    Der Werner

    als Antwort auf: Seilbahn St.Pauli -Wilhelmsburg #76805

    Werner
    Teilnehmer

    Michael schrieb:

    Als Nahverkehrsmittel sehe ich das ganze eher nicht, denn die Preise für eine Fahrt werden sicher weit über denen mit dem HVV liegen, dies mag während Gartenschauzeit eine verkehrspolitische Bedeutung haben. Danach ist es eher ein touristsches Angebot und eine Konkurrenz zum HADAG Shuttle-Servive zum König der Löwen und zum Ballon am Bahnhof.

    Hallo Forum

    das Seilbahnthema hat sich mit großer Sicherheit erledigt – sonst hätte man schon mal wieder was davon gehört. Da Michael die Seilbahn jedoch als Konkurrenz zum Shuttle-Service ansah passt eventuell diese Meldung:

    Die Stage Entertainment hat wohl die Genehmigung erhalten auf dem alten Stülcken-Gelände ein zweites Musical-Zelt mit 1900 Plätzen zu errichten. Das meldet heute der NDR im Hamburg Journal. Auch wenn die Vorstellungen versetzt beginnen und enden wird der Zuwachs im Shuttle-Verkehr erheblich sein. Besonders an Tagen, wo in beiden Spielstätten zwei Vorstellungen anstehen.
    Näheres unter diesen Link:
    http://www.ndr.de/regional/hamburg/musical135.html
    Einer Seilbahn bedarf es deswegen immer noch nicht.

    Gruß
    der Werner

    als Antwort auf: Verbleib ex ATG Schiffe #76751

    Werner
    Teilnehmer

    Hallo Michael,

    diese nachträglichen Umbauten zur Erhöhung der Fahrgastkapazität einerseits und der Schaffung von Freideckplätzen andererseits führen immer zu seltsamen Bauformen. Auch die einstige „Alsterschipper“, die jetzt als „Onkel Albert“ von Prenzlau aus fährt (siehe Deinen eigenen Beitrag) hat auch so einen „Rucksack“.

    Der Cospudener See ist aus einem Tagebau entstanden und hat eine Wassertiefe bis zu 55 Meter. So viel Tauchtiefe stand dem Schiff wohl an keiner anderen Station seines Lebenslaufes zur Verfügung. Also immer gut in Farbe halten, damit keine Rostlöcher kommen 😉 .

    Gruß
    Der Werner

    als Antwort auf: Verbleib ex ATG Schiffe #76749

    Werner
    Teilnehmer

    Hallo Forum,

    die 1958 für die Hamburger Hochbahn Aktiengesellschaft (HHA) in Holland gebaute „Eilenau“ war bis 1992 auf der Alster unterwegs. Sie war der erste Neubau, der gleich mit den – für die Alsterschiffahrt so markanten – Anlegemagneten ausgerüstet war. Im Schiffsregister zählte sie zusammen mit „Aue“ und „Kollau“ zu den Alsterbarkassen.
    Nachdem die „Eilenau“ 1992 von der Alster-Touristik GmbH (ATG – 100%ige Tochter der HHA) verkauft wurde, sah ich das Schiff auf der Elbe bei Boizenburg. (Wenn ich mich nicht irre, hatte Günther Schröder von der „Friedrichstädter Grachten- und Treeneschiffahrt“ damit was zu tun.) Später – schon umgebaut mit „Sitzen auf dem Dach“ – sah ich das Schiff im Hafen von Dömitz, bei der Mündung der „Müritz-Elde-Wasserstraße“.

    Aktuell ist die ehemalige „Eilenau“ als „Cospuden“ auf dem „Cospudener See“ – etwa acht Kilometer Luftlinie südlich vom Hauptbahnhof Leipzig – zu finden. Wer in Google „MS Cospuden“ bei der Bildersuche eingibt, erhält eine Reihe von Treffern. Auf den Bildern sind teils auch die Taschen, in denen einst die Anlegemagneten installiert waren, gut zu erkennen.

    Weitere Links:
    http://www.leipzigseen.de/kultur-entspannung/dampferfahrt/ms-cospuden.html
    http://www.aufinsabenteuer.de/

    Gruß
    Der Werner

    als Antwort auf: Was ist ne Barkasse? #77028

    Werner
    Teilnehmer

    [

    Also ganz einfach:
    Bohre im Fahrgastraum auf Höhe diener Fußsohle ein Loch in die Bordwand. Läuft Wasser rein, weißt du, dass du auf einer Barkasse bist (genauer: auf einer sinkenden Barkasse).
    Läuft kein Wasser herein, bist du an Bord eines sonstigen Schiffes (eventuell kurz darauf auch ÜBER Bord eines sonstigen Schiffes, wenn der Kapitän deines Werks angesichtig geworden ist….).

    Bravo!
    Köstlich – ich liebe diese bildhaften Beispiele.

    Gruß
    Der Werner

    als Antwort auf: Was ist ne Barkasse? #77024

    Werner
    Teilnehmer

    Hallo Forum,

    ‘ne Barkasse? Wo wollen wir denn da anfangen? Bei der Arche Noah?

    Eine Möglichkeit ist in Wikipedia nachzusehen oder – eventuell etwas „wissenschaftlicher“ – im „Brockhaus“. Dann aber kommen wir dahin, wo unser hadagfreak Peter schon ist.

    Also fangen wir mal ganz woanders an:
    So was hat ja eine eine Entwicklung, die sich über eine sehr lange Zeit erstreckt. Die Linie – der Riss – eines Schiffes, unterliegt dem Zeitgeschmack, den technischen Möglichkeiten, dem Einsatzzweck und vielem mehr. Träumen wir mal davon, daß bei einem Forumtreffen auf dem „Blankeneser Bulln“ die „Wappen von Hamburg“ die Elbe hinauf kommt. Dann wird ein jeder sagen was für ein „schönes Schiff“ das ist – diese Linien, dieser Riss. Nicht ganz so geschwungen die M.S. „Königin Louise“ vom „HAPAG-Seebäderdienst“, die ab 1934 von Hamburg über Cuxhaven nach Helgoland fuhr. Ein ganz anderer Riss – aber ein schönes Schiff. Gleiches würde für die „Hamburg“ der „Deutschen-Atlantic-Linie“ gelten – (seit 1974 – 2009 „Maxim Gorkiy“ unter sovjetischer / russischer Flagge). Für mich ist die „Queen Mary 2“ nur groß – aber schön? Ähnliches gilt für moderne Kreuzfahrer von AIDA, COSTA, TUI…

    Dann gibt es zum Beispiel die Autotransporter von „Wallenius Wilhelmsen Lines AS“. Nach „Brockhaus“ sicher ein Schiff – für mich ein notwendiges unförmiges Etwas. Das gilt in nicht ganz so krasser Weise auch für die Containerschiffe von EVERGREEN, OOCL, MAERSK…
    Im Gegensatz dazu die traditionellen Stückgutfrachter (wie „Bleichen“ und „Cap San Diego“). Aber die schönen Formen dieser musealen Schiffe sind nicht kompatibel mit dem allgegenwärtigen Container. In die schön geschwungenen Bordwände passen Säcke und Ballen – keine eckigen Stahlkisten.

    Zurück zu den Barkassen.
    Obige Erkenntnisse kann man natürlich auch im Vergleich mit den traditionellen Barkassen und ihren Nachfolgern anwenden.

    Für mich ist eine Barkasse ein kleines Motorschiff, mit denen zum Beispiel Schauerläute und Tallymänner über die Elbe zu ihren Arbeitsplätzen gebracht wurden, die aber auch einfache Schleppvorrichtungen – zum Beispiel für Schuten – haben konnten. Wenn diese kleinen Motorschiffe dann an Sonntagen mit fein gekleideten Leuten für Vergnügungsfahrten genutzt wurden, änderte sich nicht die Bezeichnung des Schiffes. Es war und blieb eine Barkasse. Man kann sie auch weiß anstreichen, zur Alster bringen, mit einem neuen Aufbau versehen und „Aue“ taufen. Auch das ist für mich immer noch eine Barkasse – eine Alsterbarkasse.

    Aber Schiffe wie „Nelly Abicht“, „Anita Ehlers“ oder „Paul Abicht“ sind für mich keine Barkassen. Das sind kleine Fahrgastschiffe. Die Alsterschiffe „Ammersbek“, „Bredenbek“ oder die zum Alsterluxusliner umgestaltete „Goldbek“ würde auch keiner als Barkasse bezeichnen. Die „St. Georg“ ist sogar ein Alsterdampfer – doch keine Barkasse. Und die beiden Alster-Cabrios – sind das Barkassen? Nein, denn für mich müssen Barkassen ein kleines Ruderhaus haben, welches Wetterschutz bietet. Das dampfgetriebene Museumsschiff „Otto Laufer“ ist offiziell eine Polizeibarkasse – für mich eher ein Dampfboot (keine Pinasse – das ist wieder was anderes).

    Barkassen haben für mich eine charakteristische Form – eine Linie, einen Riss: Einen schlanken Rumpf, einen geschlossenen Vorbau, ein geschlossenes Ruderhaus, eine runde oder eckige Motorabdeckung.

    So – jetzt habt ihr was zu lesen und zu diskutieren.

    Es grüßt
    der Werner

    als Antwort auf: Fähren Cuxhaven-Brunsbüttel #77002

    Werner
    Teilnehmer

    Deshalb bekamen beide Schiffe auch nachträglich ein Bugstrahlruder eingebaut. Hergestellt wurde das Querstrahlruder von der Firma Stihl. Das hat sich so bewährt das es die einzigen Exemplare der Firma blieben, nun bauen sie wieder Gabelstabler.

    Hallo Hanseatic,

    ist es ein Schreibfehler oder ein Irrtum?
    Gabelstapler baut die Firma STILL – die Firma STIHL stellt Motorsägen, Heckenscheren und ähnliches her. Ob sich eine der beiden Firmen jemals mit Querstrahlrudern befasst hat entzieht sich meiner Kenntnis.

    Die Fährschiffe „Niedersachsen“ uns „Schleswig-Holstein“ kenne ich als Auflieger am Hübenerkai. Mit der Elbe-Ferry habe ich vor vielen Jahren mal den Törn Brunsbüttel – Cuxhafen – Brunsbüttel gemacht. War eine schöne Fahrt.

    Ostern dieses Jahres habe ich eine Fahrt mit der „Nordstern“ der „Personenschifffahrt Brunsbüttel“ zu den Seehundsbänken in der Elbe unternommen. Aus der Entfernung macht der Elbe-Ferry-Anleger vor Brunsbüttel noch einen recht ordentlichen Eindruck.

    Gruß
    Der Werner

    als Antwort auf: REEPERBAHN (2000) #76875

    Werner
    Teilnehmer

    Hallo Sunshine,

    gesehen habe ich es noch nicht. Aber auf Grund der Hörfunkreportage von gestern vermutete ich, daß im Hamburg Journal was darüber kommen muß. Denn wie berichtet, fährt die „Reeperbahn“ nicht nur für den Stadtsender 90,3 – auch fürs Hamburg – Journal. Daher habe ich das TV-Aufzeichnungsgerät vorsorglich für das Hamburg Journal programmiert.

    Wer es verpasst hat: Die Sendung wird Freitag um 04:45 Uhr und um 09:30 Uhr wiederholt. Zudem besteht die Chance, den Beitrag in der Mediathek des NDR zu sehen:
    http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/hamburg_journal/start403.html
    Auf der Seite des Hamburg Journal wird darauf hingewiesen, daß die Sendungen der letzten sieben Tage dort abrufbar sind-

    Gruß
    der Werner

    als Antwort auf: REEPERBAHN (2000) #76869

    Werner
    Teilnehmer

    Hallo Forum,

    eine zweite Reportage über die „Reeperbahn“ von der Werft in Finkenwerder sendete NDR 90,3 um 10:18 Uhr. Es wurde über das Aufbringen der Werbung gesprochen. Weitere Themen waren Arbeiten am Propeller, Muschelbewuchs und Wasserqualität der Elbe.

    Auch diese Reportage liegt mir als mp3-Datei vor. Wenn mir jemand erzählt, wie man die hier im Forum hinterlegen kann, dann stelle ich sie hier ein. Oder gibt es da rechtliche Probleme – man muß ja vorsichtig sein.

    Gruß
    der Werner

    als Antwort auf: REEPERBAHN (2000) #76868

    Werner
    Teilnehmer

    Hallo Forum

    wie von Moewe bereits angekündigt, wurde heute zwischen 8:30 und 9:00 Uhr vom NDR-Reporter Karsten Sekund von der „Reeperbahn“ berichtet, die in Finkenwerder bei von Cölln auf der Werft liegt. Sie erhält dort Werbung für den NDR-Stadtsender 90,3 und für das Hamburg Journal.

    Wenn mir jemand verrät wie es geht, dann kann ich einen mp3-Mitschitt der Reportage in das Forum einfügen.

    Es grüßt
    der Werner

    als Antwort auf: Mit der „Altona“ festgesessen. #76926

    Werner
    Teilnehmer

    Hallo Forum

    bevor es ein Anderer merkt – natürlich bin ich von Finkenwerder mit Linie 62 zu den Landungsbrücken gefahren. Linie 61 fährt an Feiertagen gar nicht. ;D

    Gruß
    der Werner

    als Antwort auf: Lühe-Schulau Fähre #75673

    Werner
    Teilnehmer

    Hallo Forum

    Die Lühe-Schulau-Fähre soll also ein neues Schiff bekommen – und wie konkret das ist, zeigen die von Michael eingestellten Bilder. Mir fällt dabei auf, daß die „Halbwertzeit“ für Schiffe immer kürzer wird.

    Von 1927 bis 1989 fuhr die auf der Stader Schiffswerft gebaute „Lühe“ auf der Fährstrecke. 1935 kam dann die auf der Werft D.H.Kremer gebaute „Schulau“ hinzu, die bis 1991 bei dem Fährbetrieb verblieb. Somit waren die „Lühe“ 62 Jahre und die „Schulau“ 56 Jahre für die Lühe-Schulau-Fähre im Einsatz. Auf nur 22 Jahre bringt es bis jetzt das 1989 bei Ernst Menzer in Bergedorf gebaute Fährschiff „Dat Ole Land“. Ist jemandem bekannt, ob sie nach Indienststellung des neuen Schiffes in Reserve gehalten werden soll?

    Die „Lühe“ lag bis 2005 im Hafen von Steinkirchen (Lühe) als Restaurant. Jetzt hat sie ihren Heimathafen beim Gewerbepark Grünendeich. Das fein restaurierte Schiff kann für Partyfahrten gechartert werden.
    Die „Schulau“ liegt als „Riverboat“ bekanntlich bei Kapitän Prüsse.

    Die 1992 ebenfalls bei Ernst Menzer gebaute zweite „Schulau“ fuhr bis 2001 für die Lühe-Schulau-Fähre – nur neun Jahre. Jetzt ist das Schiff – etwas modifiziert – unter dem Namen „Seebad Juliusruh“ für die Reederei Kipp auf dem Jasmunder Bodden und zur Insel Hiddensee unterwegs.

    Es grüßt
    der Werner

    als Antwort auf: Seilbahn St.Pauli -Wilhelmsburg #76802

    Werner
    Teilnehmer

    Hallo Forum,

    ich hörte die Meldung heute früh um 07:00 Uhr im NDR-Stadtsender 90,3. Als erstes dachte ich an die notwendige Seilhöhe. Denn wenn – wie gemeldet – die Ausgangsstation nahe dem Bismarckdenkmal sein soll und neben der Verbindung zur Gartenschau in Wilhelmsburg, auch eine Station beim „König der Löwen“ sein soll, muß ja gewährleistet sein, daß die Kreuzfahrer zu ihrem Terminal und andere Seeschiffe in die östlichen Hafenbecken kommen können.

    In der Nachrichtensendung um 13:00 Uhr wurde dann berichtet, daß eine Seilbahn bis 2013 kaum zu realisieren zu sein scheint. Denn es ist ein langwieriges Planfeststellungsverfahren nötig, welches den Zeitplan wohl kippen wird.

    Über den Rhein bei Koblenz ist von der österreichischen Firma Doppelmayr – die auch für Hamburg plant – bereits eine ähnliche Seilbahn realisiert. Siehe dazu hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Rheinseilbahn_(Koblenz)

    Gruß
    der Werner

    als Antwort auf: Verbleib ex ATG Schiffe #76742

    Werner
    Teilnehmer

    Hallo Forum,

    auch für mich ist das die Kollau! Die Form des Aufbaus, die Anordnung der Einstiegstüren (weiter vorne als bei der Aue) und selbst der kleine Schornstein auf dem Vorschiff, für die Ölheizung, kommt mir sehr bekannt vor. Die Taschen, in denen mal die Elektromagneten zum Anlegen gesessen haben, wurden recht sauber entfernt – nix mehr von zu sehen.

    Kollau und Aue wurden – nach Indienststellung der in den Niederlanden gebauten Eilenau – deren Outfit angepasst. Auch das geschah in den Niederlanden. Die Grevenau und Mühlenau sind in dieser Form, in ihrem Aussehen nie modernisiert worden. Im Buch „Alsterschiffahrt“ vom Christian Müller (Koehlers Verlagsgesellschaft, 2002, ISBN 3 7822 0845 5) ist auf Seite 59 die Kollau (auf dem Bild Collau) abgebildet, wie sie vor dem Umbau aussah. So sahen zu der Zeit auch Aue, Mühlenau und Grevenau aus. Sie waren ja eher den traditionellen Alsterschiffen ähnlich – nur kleiner. Nach dem Verschwinden der Kollau auf der Alster entdeckte ich das Schiff vor etlichen Jahren bei der „Bootswerft Neuengamme“ in der „Dove Elbe“ liegend.

    Alsterschiffe verschwinden am Jungfernstieg immer recht leise. Die Tarpenbek nach einer Havarie, als der Ballast verrutschte, der nötig war, um das Schiff unter der Reesendammbrücke zur Werft nach Finkenwerder zu bringen. Später lag die Tarpenbek etwas versteckt mit dem Namen „Hein Gas“ als „Konferenzschiff“ für das Energieunternehmen im Hochwasserbassin (parallel zum Heidenkampsweg). War immer gut von der S-Bahn Richtung Bergedorf zu sehen.
    Die Isebek war auch irgendwann plötzlich weg. Die Rodenbek (Baujahr 1956, damit jüngstes Schiff im traditionellen Aussehen) wurde verschrottet (Aufbauten wurden auf der Werft am Osterbekkanal demontiert). Die Osterbek wurde auf „Never-Come-Back-Tour“ nach Wolfsburg geschickt.

    Die Eilenau war nach ihrer ATG-Zeit auf der Elbe (Boizenburg und Dömitz) unterwegs.

    Zu diesem Thema gibt es sicherlich noch viel Forschungsbedarf.

    Gruß
    der Werner

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