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  • als Antwort auf: Alstercabrios in den 1970ern ? #80094

    Werner
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    Hallo Forum,

    da kann was nicht stimmen – das ist sehr undurchsichtig. Soweit mein schwedisch reicht steht dort im Lebenslauf:

    1.) Byggd (Gebaut) 1948 als PADDAN 6

    2.) „1978 nach Hamburg an ATG Hamburg, Deutschland und umgetauft in FLEETENKIEKER im Zusammenhang mit der Lieferung von PADDAN 9“

    3.) Auch die Maße – Länge und Breite – passen nicht.

    Die fraglichen Cabrios habe ich auch nie bei der Alsterdampferwerft am Osterbek-Kanal gesehen.

    Sowohl die FLEETENKIEKER als auch die ALSTERSCHIPPER waren nie Cabrios. Und mit Sicherheit auch keine Umbauten – sondern Neubauten.

    Auf Initiative vom „Hamburger Abendblatt“ begann man in den 1970 Jahren (wenn ich mich nicht täusche etwa 1973) mit Fahrten vom Jungfernstieg durch die Rathausschleuse, Alsterfleet und Schaartorschleuse zur Speicherstadt. Die ersten sogenannten „Fleetfahrten“ wurden mit der EILENAU gemacht. Abonnenten des Abendblattes erhielten eine Fahrpreisermäßigung. Zusammen mit der zeitgleich eingeführten „Kanalfahrt“ über den Stadtparksee war das Angebot sehr erfolgreich. KOLLAU und AUE waren für die Fleetfahrt nicht geeignet. Daher brauchte die EILENAU Verstärkung (sie war das einzige Schiff, welches problemlos unter der Resendammbrücke hindurch konnte), die sie dann zunächst mit dem FLEETENKIEKER erhielt. Zumindest eines der Beiden Schiffe wurde später von der ATG an die SCHRÖDER-LINIE nach Friedrichstadt verkauft.

    Die FLEETENKIEKER wurde 1976 von der HHA (Hamburger Hochbahn Aktiengesellschaft) beschafft. Die ATG (Alster-Touristik GmbH) wurde erst 1977 als Tochter der HHA gegründet. Die ALSTERSCHIPPER wurde 1977 geliefert. Die heute unter diesen Namen auf der Alster fahrenden Schiffe sind die Zweitbesetzung.
    ALSTERSCHIPPER (2) Baujahr 1998
    FLEETENKIEKER (2) Baujahr 2003

    Es grüßt
    der Werner

    als Antwort auf: Es waren einmal elf (Halb)-Schwestern…(Alsterbarkassen) #78768

    Werner
    Teilnehmer

    Hallo Forum,

    die Alsterbarkasse sieht richtig „schnuckelig“ aus. Äußerlich hat sich nur wenig verändert. Da hat jemand wohl einige Euros investiert um die alte Kollau mit Polstersitzen, Tischchen und Bar-Tresen – inklusive Zapfanlage – auszustatten. Sogar ein WC fand Platz. Der Maschienenschacht, wie er heute noch auf der Aue zu sehen ist, war schon auf der Alster nicht mehr vorhanden, als die Kollau hauptsächlich als Fähre zwischen den Anlegern „Fährdamm“ und „Uhlenhorster Fährhaus“ pendelte. Die nur auf der Alster sinnvoll einzusetzenden Anlegemagnete sind entfernt worden. Schön, daß in diesem Zusammenhang auch die Wallschiene wieder durchgängig ist. (ohne Unterbrechung durch die Taschen, in denen die Magnete saßen.)

    Es grüßt
    der Werner

    Ob Matthias Kruse vom Verein Alsterdampfschiffahrt e.V. die Offerte schon gesehen hat?

    als Antwort auf: Landungsbrücken #80091

    Werner
    Teilnehmer

    Hallo Michael,

    Schnelldampfer nach Übersee habe ich an den Landungsbrücken auch noch nicht gesehen. Aber eventuell bin ich einfach zu jung dazu. Auch in WIKIPEDIA steht unter Landungsbrücken: „Die 688 m lange Anlegestelle diente ursprünglich den Personendampfern der Überseelinien als Anlegestelle. Unter anderem legten hier die großen HAPAG-Linienschiffe an. Heute verkehren zum Schiffsanleger nur noch Hafenfähren der HADAG, Hafenrundfahrtschiffe und Barkassen, Passagierschiffe im Unterelbedienst sowie die Katamarane nach Helgoland.“

    Auch die in der Multimediaschu des NDR erwähnte HAPAG-Gepäckhalle (sie befand sich wohl dort, wo heute unter anderem die Touristinfo ist) weist darauf hin, das hier wohl mehr Gepäckaufkommen war, als nur für den Seebäderverkehr.

    Es grüßt
    der Werner

    als Antwort auf: Olympia in Hamburg #80010

    Werner
    Teilnehmer

    Hallo Forum,

    wenn ich WIKIPEDIA glauben darf, dann hat der Versailler Vertrag gar keine Gültigkeit mehr. Unter der Überschrift Moldauhafen steht dort zu lesen:

    Mit dem Erlöschen des Versailler Vertrags nach dem Zweiten Weltkrieg hat der Pachtvertrag den Charakter eines rein privatrechtlichen Vertrags zwischen der Hansestadt Hamburg als Grundeigentümer und der Tschechischen Republik.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Moldauhafen

    So gesehen ist das Gebiet um den Moldauhafen nicht anders zu bewerten, wie jedes andere Unternehmen im Hafen, welches aus dem einen oder anderem Grunde umgesiedelt wurde. (Sowohl aus der Speicherstadt als auch aus dem Gebiet der jetzigen HafenCity mussten viele Betriebe umziehen.)

    Der Wandel ist stetig. Auf dem Areal der unlängst zum Weltkulturerbe erhobenen Speicherstadt wurde ein doch recht großes Gebiet abgerissen, wo ein funktionierendes Leben stattfand. Dort gab es bis 1883 (= Baubeginn der Speicherstadt) in erster Linie Wohnungen in denen Familien lebten. Aber auch Kleinbetriebe und Ladengeschäfte jeglicher Art, Gaststätten und Kneipen. All das wurde abgerissen um zollfrei Waren, die von Quartiersleuten gepflegt wurden, aus und für den Hafen zollfrei in großen Speichern lagern zu können. Es ist mir nicht bekannt, wie sehr sich die dort wohnende Bevölkerung gegen den Abriss gewehrt hat. Aber letztendlich hat die Speicherstadt bis in die jüngere Vergangenheit dem Hafen Vorteile erbracht. Die Barkassenschipper rufen bis heute: „… auch durch die Speicherstadt“ weil sie der Meinung sind dadurch ein paar Gäste mehr an Bord zu haben. Was wären wir also ohne…

    Jetzt wird darüber nachgedacht, ein Gebiet des Hafens für Olympia zu nutzen. Und wie ist die Reaktion darauf? Als erstes kommt „was kostet das“. Und dann wird geklagt „alles wird dann teurer“. Weshalb sieht kaum jemand die Chancen? Sicher ist die Elbphilharmonie preislich aus dem Ruder gelaufen – aber andere Großprojekte – wie zum Beispiel die U4 – sind im im Kostenrahmen geblieben.

    Abgesehen vom Thema Olympia, frage ich mich vielmehr, ob es in zwanzig oder dreißig Jahren überhaupt noch einen lebendigen Hafen geben wird. Das immer tiefere Ausbaggern der Elbe war schon immer ein Thema. Über die anstehende Vertiefung ist endgültig noch nicht entschieden. Da nützt auch der Zweckoptimismus von Wirtschaft und Politik nichts – ich befürchte ein Nein zur Elbvertiefung. Und wenn denn die nächste und übernächste Generation der Containerschiffe ansteht haben die noch mal zwei vielleicht drei Meter mehr Tiefgang. Und wenn denn vor Blankenese immer tiefer gebaggert wird, rutscht irgendwann der Süllberg in die Elbe. Will damit sagen, daß es ein immer weiter bis ins Endlose nicht geben wird.

    Sicher hat Kaiser Friedrich Barbarosse im Jahre 1189 nicht an heutige Containerschiffe gedacht, als er Hamburg den Freibrief ausstellte. Denn dann hätte er bestimmt einen anderen Ort gewählt; einen, der nicht hundert Kilometer vom Meer entfernt im Binnenland liegt.

    Vielleicht wird der Hafen dann ein Freizeitparadies mit Industrieflair – ähnlich dem Ruhrgebiet. Dort wurde aus Industriestruktur auch Industriekultur. Zeche Zollverein ist Weltkulturerbe wie unsere Speicherstadt. In den 50er Schuppen befindet sich nicht nur das „Hafenmuseum“, dort finden auch großartige Events statt, die zum Beispiel von Barbara Schöneberger moderiert werden (Deutscher Radiopreis am 3. September 2015). Und mit der Umwandlung der Stülcken-Werft in mittlerweile zwei Theaterbauten hat der Wandel schon lange begonnen. Dann passen zukünftig Stadion und / oder Schwimmhalle – ob für Olympia gebaut oder nicht – auch ins Bild.

    Link zum Radiopreis (runterscrollen bis „Die Gala“):
    http://www.deutscher-radiopreis.de/radiopreis/preis/Deutscher-Radiopreis-Das-Wichtigste-auf-einen-Blick,radiopreisfaq100.html

    Vision für 2068: Die Elbe zwischen Cuxhaven und Hamburg ist nur noch zehn bis zwölf Meter tief. Hamburg hat nur noch für Feederschiffe Bedeutung, die Container vom Jade-Weser-Port oder aus Rotterdam nach Hamburg bringen. Ein Umschlag auf Binnenschiffe wird weiterhin stattfinden. Ebenso wird Hamburg für Kreuzfahrer interessant bleiben. Dock Elbe 17 ist die Sensation des „Deutschen Schiffbaumuseums“ auf dem Gelände von Blohm & Voss – unter Denkmalschutz stehende Maritime Industriekultur. Die HADAG wird es weiterhin geben. Die Hafenrundfahrt wird mehr ein Sightseeing durch Speicherstadt, HafenCity und zu maritimen Denkmalen sein.
    Vergleicht die Situation mal mit Bremen – nicht Bremerhafen.

    Verbaut Hamburg nicht die Aussicht auf Olympia. Seit Feuer und Flamme für Olympia.

    Es grüßt
    der Werner

    als Antwort auf: Elb-Link-Reederei Cuxhaven – Brunsbüttel #79983

    Werner
    Teilnehmer

    Hallo Forum,

    @Reeperbahn wrote:

    Die laufen mit voller Kraft ihrem Jubiläum entgegen – und beiderseits der Elbe stehen die Fahrzeuge. Gern mal länger als eine Stunde. Das zeigt, wie wichtig (mindestens) eine weitere Elbquerung ist. Ob Cux-Bb. da Entlastung schaffen wird, bleibt abzuwarten.

    In diesem Zusammenhang fällt mir auf, daß man von der Fährverbindung Wedel – Jork auch schon lange nichts mehr gehört hat.

    Es grüßt
    der Werner

    als Antwort auf: Raddampfer „Kaiser Wilhelm“ geht auf große Fahrt #73612

    Werner
    Teilnehmer

    Hallo Forum,

    am Sonntag, den 16. August 2015 habe ich mit dem Raddampfer „Kaiser Wilhelm“ eine Tagesfahrt von Lauenburg nach Bleckede und zurück unternommen. Hinfahrt zwei Stunden, Rückfahrt eineinhalb Stunden – zwei Stunden Aufenthalt in Bleckede. Obwohl an diesem Tag nicht ausgesprochenes Ausflugswetter war, war das Schiff sehr gut besetzt.
    Bilder dazu in der Galerie.

    Der niedrige Pegelstand der Elbe war natürlich Thema an Bord. An eine Fahrt bis nach Dresden oder auch nur bis Rosslau mochte man nicht wirklich mehr denken. Aber bis nach Magdeburg sollte es dann doch gehen – über Elbe-Seitenkanal und Mittellandkanal.

    Heute (23.08.2015) wird auf der Seite des Raddampfers gemeldet, daß die Reise nach Rosslau und Dresden wie geplant stattfindest. Der Regen der vergangenen Tage hat zu steigenden Pegeln geführt.

    http://www.raddampfer-kaiser-wilhelm.de/fahrplan.html

    Am 25. August 2015 soll es losgehen. Gute Fahrt!

    Es grüßt
    der Werner

    als Antwort auf: Elb-Link-Reederei Cuxhaven – Brunsbüttel #79977

    Werner
    Teilnehmer

    Hallo Forum,

    heute ist in Brunsbüttel „open Ship“ auf den Fährschiffen der Elb-Link-Reederei.
    Am 20. August 2015 soll dann der Fährbetrieb mit zwei Schiffen aufgenommen werden. Die Fährschiffe tragen die Namen „Anne-Marie“ und „Grete“. Eine Überfahrt soll 70 Minuten dauern.

    http://www.elb-link.de/index.php?option=com_tuulelaevad&Itemid=30&id=268&lang=de

    Es grüßt
    der Werner

    als Antwort auf: Raddampfer „Kaiser Wilhelm“ geht auf große Fahrt #73611

    Werner
    Teilnehmer

    Hallo Forum,

    Raddamper „Kaiser Wilhelm“ wird seine Fahrt wohl wie geplant am 25. August antreten. So steht es zumindest auf der Internetseite. Wegen des niedrigen Wasserstandes wird jedoch vermutlich über den Elbe-Seitenkanal und den Mittellandkanal ausgewichen.

    Siehe hier unter Sonderfahrt nach Dresden: http://www.raddampfer-kaiser-wilhelm.de/fahrplan.html

    Auch die Fähre „Tanja“ zwischen Darchau und Neu Darchau hat den Betrieb seit dem 11. August 2015, 21:00 Uhr eingestellt.

    http://neudarchau.de/wb/pages/eigenbetrieb-faehre-tanja.php

    Es grüßt
    der Werner

    als Antwort auf: Raddampfer „Kaiser Wilhelm“ geht auf große Fahrt #73610

    Werner
    Teilnehmer

    Hallo Michael,

    leider fahre ich nicht mit – dem Dampfer wünsche ich trotz dessen die benötigten Tauchtiefen. Auch wenn die Pegelstände streckenweise noch schlechter sind als in Dresden. Im Videotext der ARD (Tafel 192 ff)wird für Dömitz nur 36 cm (!) angegeben – Tendenz fallend. Das braucht tatsächlich noch etwas Niederschlag.

    ::) Aber hilft es da nicht, daß der „Kaiser“ ein Raddampfer ist… (Blödsinnmodus aus!).

    Es grüßt
    der Werner

    als Antwort auf: Olympia in Hamburg #80005

    Werner
    Teilnehmer

    Hallo Forum,

    bei Sportübertragungen im Fernsehen schalte ich meistens weg und im Volksparkstadion war ich noch nie. Gilt auch für das Stadion am Millerntor. Mit anderen Worten, Sport schauen interessiert mich nicht so sehr. (Bewege mich lieber selber.)

    Aber für die Stadt Hamburg werden Olympische Spiele ein Gewinn sein. Nicht nur internationales Prestige – auch Infrastruktur und Lebensqualität. Das gilt in ähnlicher Weise für die Orte, an denen Wettkämpfe stattfinden, die in Hamburg nicht möglich sind – zum Beispiel Segeln oder Pferdesport. (Gibt es eigentlich noch olympisches Kanuslalom, also Wildwasserwettbewerbe? Fanden 1972 in Augsburg statt.)

    Ich selbst war 1972 in München gewesen. Allerdings erst nach den Spielen von Oktober bis Dezember. Ohne Olympia hätte München weder U-Bahn noch S-Bahn gehabt. (Vielleicht in der Form bis heute nicht.) Die Olympia-Schwimmhalle, in der der Amerikaner Mark Spitz sieben Goldmedaillen errang, wurde von den Münchenern sehr gut angenommen. Ebenso der Olympiapark um das Stadion.

    Mit der U 4 ist der Anfang für den Anschluß der olympischen Sportstätten bereits gemacht. Da die hauptsächlichen Bauten für die „Hamburger Olympiade“ auf ehemaligem Freihafengelände errichtet werden sollen, wird sie wohl die Hauptlast des Verkehrs zum Olympiastadion tragen. Aber gerade weil es Hafengelände ist, wird auch die HADAG als Zubringer mit eingebunden werden.

    Und das gilt nicht nur für die kurze Zeit der Olympischen- und Paralympischen- Spiele. Ein Teil der Sportstätten wird auch danach noch genutzt werden können. Im Olympischen Dorf werden Wohnungen (eventuell auch für Studenten der HafenCityUniversität) entstehen. Die Olympiaschwimmhalle währe wohl „die Badeanstalt“ für die Hafencitybewohner. Ähnlich wie in München, wird um die Sportstätten ein Park entstehen, der nach Beendigung der Spiele einen gewissen Freizeitwert darstellen dürfte. Auch hier ergibt sich ein „nacholympischer Verkehrsbedarf“, der auch durch Fähren der HADAG ausgeführt werden könnte. Zum Beispiel von den Landungsbrücken (für die St. Paulianer) und vom Baakenhafen zur Schwimmhalle.

    Aus „Grüner-Dampfer-Sicht“ spreche ich mich eher für Olympia aus.

    Es grüßt
    der Werner

    als Antwort auf: Ein Leuchtturm für den Museumshafen Övelgönne #80037

    Werner
    Teilnehmer

    @MichaelS wrote:

    letzten Montag hat der kleine Leuchtturm Pagensand-Süd seine letzte Reise angetreten.

    Kann mir nicht vorstellen, daß der schon so viel gereist ist. 😉

    Es grüßt
    der Werner

    als Antwort auf: Niederelbe-Verkehr #71203

    Werner
    Teilnehmer

    Hallo zusammen,

    @MPG1 wrote:

    Für die 100jährige Tradition der HADAG-Verbindung ins Alte Land kann sich niemand was kaufen, wenn diese für heutige Ausflugsansprüche nicht mehr ausreichend attraktiv ist. Von Tradition kann man nur selten leben. Deshalb entweder einstellen – was schade wäre – oder attraktiver machen: schnellere Schiffe, abgestimmte Anlegezeiten, mehr Fahrten und damit mehr zeitliche Auswahl für den Fahrgast.

    Ist ja auch richtig. Aber gehe mal in dieser Beitragsreihe zurück bis in den Februar 2012 oder noch frühere Beiträge. Zu der Zeit wurde das hier alles schon mal diskutiert. Was ist verbesserungswürdig und wie wird des an anderen deutschen Flüssen (Donau, Rhein, Weser usw.) gehandhabt. In Hamburg ist die Elbe = Hafen. Alles was oberhalb der Elbbrücken* und unterhalb von Teufelsbrück liegt wird so gut wie nicht beworben oder verkauft (im Sinne von bekanntmachen, anpreisen etc.). Auch zur Fähre Blankenese – Cranz geistern immer wieder Einstellungsgerüchte durch die Presse. Im schlimmsten Fall werden gute Ansätze sogar verhindert – oder weswegen durfte die „Nordstern“ letztes Jahr nicht an den populären Landungsbrücken festmachen?

    @Torsten wrote:

    Also letztes Jahr bin ich auf meinen zwei Mitfahrten Touristen begegnet, die wirklich Kombi-Fahrkarten HADAG / LSF besaßen. Ob von HamburgTouristik, Regiomaris oder sonstwem. Habe nicht gefragt.

    Torstens Bemerkung finde ich sehr interessant. Hat jemand nähere Kenntnis darüber?
    Regiomaris währe ein guter Anbieter für solche Ausflugspakete. Neben HADAG und LSF könnte dann auch der HVV eingebunden werden.

    Es grüßt
    der Werner

    * Eine rühmliche Ausnahme ist die Dove-Elbe. Hier bieten sowohl die Alsterschiffahrt (ATG) als auch die Bergedorfer Schifffahrtslinie Fahrten von und nach Bergedorf an.

    als Antwort auf: Niederelbe-Verkehr #71200

    Werner
    Teilnehmer

    Hallo zusammen,

    bin jetzt noch mal auf die HADAG-Seite gegangen. Der Link zum Flyer ist – mit dem Hinweis auf die derzeitige Überarbeitung – zur Zeit nicht aktiv.

    Genannt werden die Preise für die dreistündige Rundfahrt für 30,– € und die zweistündige Rückfahrt von Wedel über Elbphilharmonie nach Landungsbrücken für 20,– €. Eine einfache Fahrt von den Landungsbrücken bis Wedel wird wohl 16,– € kosten.
    Die Lühe-Schulau-Fähre möchte für die einfache Fahrt 5,50 € und für die Rückfahrkarte 10,– € haben.

    Das bedeutet, daß ich (als Tourist) für eine Einfache Fahrt ohne Fahrrad für die Strecke Landungsbrücken Lühe 21,50 € bezahle.
    Mit dem Schiff um 11.15 ab Landungsbrücken ist man dann frühestens um 13:00 Uhr am Anleger Lühe. (Mit HADAG an Wilkomm-Höft 12:15 / mit LSF ab Willkomm-Höft 12:40.) In Lühe kommt man jetzt frühestens um 14:00 Uhr mit der LSF zurück nach Wedel. Dort bleibt dann die Wahl zwischen dem Elb-Hüpfer oder mit Bus und S-Bahn nach Hamburg zu kommen. Von Lühe aus kann man auch für 6,90 € mit dem HVV zurückfahren. Mit Bus 2357 um 15:12 Uhr bis nach Jork (an 15:27). Jetzt hoffen daß der Anschluss klappt! Von Jork mit Bus 257 um 15:27 bis Neugraben. Von dort mit der S3 bis nach Landungsbrücken (Ankunft dort um 16:42 Uhr).

      Die pure Schiffsvariante kostet dann 40,– €. Dabei hat man in Lühe eine knappe Stunde Zeit. Langt für einmal über den Deich blicken und ‘ne Currywurst mit Pommes aus der Imbissbudenstadt.

      Die Variante mit der LSF zurück bis Wedel und dann mit Bus und S-Bahn nach Hamburg bietet für den Rückweg mehr Zeitspielraum. Das kostet dann (16,– € + 10,– € + 3,10 für HVV) 29,10 €.

      Die Variante mit dem Bus von Lühe über Jork und dann ab Neugraben mit der S-Bahn kostet 28,40 €.

    Aber diese drei Varianten muß ein Tourist erst mal auswendig machen. Ich halte das nicht für sehr wahrscheinlich. Hinzu kommt, daß ich die Fahrplanabstimmung zwischen HADAG und LSF, besonders auf der Rückfahrt, nicht als optimal bezeichnen kann. Ein Hinweis auf die LSF findet sich bei der Hadag auch nicht. Oder kommt das im neuen Flyer?

    Die günstigste Variante ist die dritte. Aber wenn Oma und Opa mit dem Enkel unterwegs sind kostet das stolze 69,50 €. (Ohne Eis, Limo, Pommes). Das ist kein Schnäppchen! Eine Lösung wäre eine Kombifahrkarte HADAG/LSF. Aber das ist wohl auf lange Zeit nur Wunschdenken.

    Auch sollte nicht vergessen werden, daß die direkte Schiffsverbindung von Hamburg in das „Alte Land“ auf eine wohl schon hundertjährige Tradition zurückblicken könnte, wenn es sie dann geben würde. Und nach dem kurzen (gut gemeinten) Gastspiel der Reederei Sven Fischer aus Brunsbüttel, ist diese Verbindung leider Geschichte.

    Es grüßt
    der Werner

    als Antwort auf: Niederelbe-Verkehr #71198

    Werner
    Teilnehmer

    Hallo Michael,

    tja – was ist denn jetzt richtig? Auf der HADAG-Seite ist ein Fahrplan veröffentlicht, auf dem im Gegensatz zum vergangenen Jahr, auch auf der Rückfahrt fast alle Stationen der Hinfahrt bedient werden. Weshalb lässt man den auf der Bergfahrt Neumühlen aus? Wenn man sich jedoch über den dort vorhandenen Link den Flyer herunterlädt, dann sieht es aus wie 2014. Na – wahrscheinlich ist der Flyer alt.

    Und das „Alte Land“ ist immer noch abgekuppelt.

    Es grüßt
    der Werner

    als Antwort auf: Kennt Ihr den Hamburger Hafen? #77764

    Werner
    Teilnehmer

    Hallo Forum,

    wir hatten in dieser Rubrik eigentlich lange nichts mehr zum erkennen. Also dachte ich mir, heute ist es recht stürmisch und nass. Da erinnert man sich gerne an sonnigere Tage. So schweifen die Gedanken in den Mai und das große maritime Fest an der Hafenkante – den Hafengeburtstag.

    Die vielen Schiffe, die mit der Einlaufparade den Hafen erreichen, brauchen einen Liegeplatz. Dann sind die liebevoll gepflegten Traditionsschiffe überall im Hafen zu finden. Wo aber haben diese Schiffe festgemacht?
    https://www.elbdampfer-hamburg.de/galerie/hafenansichten/hafengeburtstag-10486.html

    Es grüßt
    der Werner

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